Neubau Kita Bremerstraße in Leipzig, Gohlis

Neubau Kita Bremerstraße in Leipzig, Gohlis

Bauherr
LESG GmbH
Kinderanzahl
180 (davon 45 Krippe)
KG 300/400
2,64 Mio. €
BGF
1.766 m²
BRI
6.560 m³
Leistung
LP 02-08
Fertigstellung
ca. 08/2020

Städtebau

Der Baukörper erstreckt sich in Nord-Südrichtung als zweigeschossiges Gebäude. Rücksprünge in den Stirnseiten nehmen offene Außengänge (Balkone) des OG auf, die auch als Fluchtwege dienen und mit jeweiligen Treppenanlagen eine Verbindung zwischen OG und Garten schaffen.

Gebäudeentwurf

Das Gebäude ist zweigeschossig ohne Unterkellerung geplant. Die Gemeinschafts- und Krippenbereiche liegen im Erdgeschoss. Die Kindergartenbereiche sind im Obergeschoss untergebracht.

Sämtliche Hauptaufenthaltsbereiche für Kinder orientieren sich nach Südwesten zur Freispielfläche hin. Sie sind im Sinne des pädagogischen Konzepts und der angestrebten offenen Arbeit untereinander verbunden. Aus den Garderoben gelangen  die Kinder in den Garten, ohne Ihre Gruppenräume queren zu müssen.

Das Gebäude wird vom Vorplatz aus über das Foyer erschlossen, das als Verteilerbereich zwischen den Funktionsbereichen dient.
Unmittelbar am Foyer liegt der Mehrzweckraum. Beide Räume können räumlich gekoppelt werden kann.

Im Erdgeschoss schließt sich der Krippenbereich dem Eingangsfoyer an. Zwei Krippenräume teilen sich eine gemeinschaftliche Sanitärzone und verfügen über je einen abseitigen Schlafraum. Ein weiterer Krippenraum (für Kleinstkinder) bildet den dritten Gruppenraum mit unmittelbar angeschlossenem Sanitärraum.

Die Haupttreppe mündet im Obergeschoss in einen Verteiler- und Speisebereich.

Sieben Kindergartengruppen erstrecken sich über die Südwestseite der Kita. Je zwei Gruppenräume teilen sich einen Sanitärraum und eine Garderobe. Die Garderobenbereiche sind als breite Spiel- und Garderobenhöfe ausgebildet und münden jeweils die Außentreppe in den Garten. Diese Ausgänge haben in Ihrer Funktion als Flucht- und Rettungswege entscheidende Bedeutung für ein wirtschaftliches und funktionales Grundrisskonzept mit optimierten Flucht- und Rettungswegen.

Die Gruppenräume des Kindergartens verfügen über teilweise erhöhte Raumhöhen und ermöglichen den Einbau einer 2. Ebene im Sinne einer Spielempore. Nach außen zeichnet sich die Überhöhung in der Silhouette des Baukörpers ab.